Neuronal Balance - Auszüge aus dem Ausbildungsmaterial

Neuronal Balance - ein Kurs für Synergetisches Wachsen, Helfen und Heilen

EINLEITUNG

Die 3 Säulen der Ausbildung

1. Das Wachsen

Während der zweijährigen Ausbildung zum Neuronal-Balance-Therapeuten wirst Du an den insgesamt 41 Tagen*) dieses Kurses einen sehr großen Teil der Zeit mit dem praktischen Erlernen und Anwenden unseres Konzeptes verbringen. 

Alles was Dir an theoretischen Grundlagen und therapeutischem Werkzeugen vermittelt wird, wirst Du in der Regel am selben Tag durch intensive praktische Arbeit in einer Kleingruppe verinnerlichen und festigen.

Das bedeutet, Du wirst nahezu täglich neben der Therapeutenrolle auch immer die Rolle des Klienten einnehmen, was Dir die einmalige Möglichkeit gibt, während dieser 2jährigen Ausbildung ganz intensiv an Dir und Deinen Themen zu arbeiten. Du wirst Dein tiefes Inneres in Facetten kennenlernen, die Dir bislang vielleicht noch unbekannt sind und Dir damit ein einzigartiges Fundament für Deine spätere Arbeit mit den Menschen, die zu Dir kommen, erschaffen. Wir empfehlen Dir, diese Möglichkeit für Dein eigenes inneres Wachsen wirklich zu nutzen, denn je mehr Deiner eigenen Themen Du hier aufarbeitest und auflöst, desto weniger werden sie Dich bei Deiner späteren Arbeit mit Klienten als „blinde Flecken“ behindern. Alle Selbsterfahrungen die Du hier machen kannst, werden zur Basis für Deine kommende therapeutische Arbeit. 

2. Das Helfen

Bereits nach den ersten Ausbildungstagen wirst Du in der Lage sein, Menschen therapeutisch oder als ein Coach zu begleiten und sie schon mit einem Minimum an erlernten synergetischen Werkzeugen bei ihren neuronalen Innenweltreisen zu begleiten. 

Nutze das Erlernte und übe mit Freunden und Bekannten, vielleicht sogar innerhalb Deiner Familie oder mit anderen Kursteilnehmern. Hierbei sammelst Du wertvolle Erfahrungen beim Erkennen von Prägungen und Bearbeiten von Verhaltensmustern, hilfst also neben Deinem Klienten auch ganz praktisch Dir selbst. Du kannst nichts falsch machen, wenn Du Dich bei Deinen Begleitungen an die bislang erlernten Werkzeuge hältst und Dich damit einzig an den Bildern und Wahrnehmungen Deines Klienten orientierst.

Wenn Du dennoch einmal das Gefühl hast, dass etwas „daneben gegangen“ oder „stecken geblieben“ ist, dann kannst Du zum nächsten Ausbildungsblock ein kurzes Sitzungsprotokoll oder eine Aufnahme mitbringen, so dass wir das Problem dann gemeinsam auflösen. Sollte es einmal dringend sein, kannst Du ganz einfach Kontakt zu Deinen Ausbildern aufnehmen.

Je mehr Werkzeuge sich im Laufe der Zeit in Deinem Werkzeugkasten befinden, umso flexibler und effizienter wirst Du Deinen Klienten als ein Coach oder sogar Therapeut beim Auflösen ihrer Probleme helfen können.

3. Das Heilen

Das übergeordnete Ziel dieser Ausbildung ist es, das therapeutische Know-how zur Ingangsetzung von synergetischen Veränderungs- und Selbstheilungsprozessen zu erwerben und sicher anzuwenden.

Da Heilung immer Selbstheilung ist, kann auch der Selbstheilungs-Therapeut nie der Heiler, wohl aber der Begleiter einer Heilung sein. Dir stehen nach Abschluss dieser Ausbildung die effektivsten therapeutischen Werkzeuge aus einer Vielzahl von bewährten Heilmethoden, synergetisch zum Neuronal-Balance-Konzept kombiniert, für eine erfolgreiche Arbeit zur Verfügung. 

Mit diesem Konzept ist es Dir möglich, Deinen Klienten dabei zu helfen, die inneren Hintergründe ihrer Erkrankung aufzudecken sowie ihre eigenen Verhaltensmuster und ihre aus diesen Mustern bestehende neuronale Struktur zu erkennen. Entscheidet sich Dein Klient, die Verantwortung für sich und seine Heilung zu übernehmen, kannst Du ihn bei seiner Befreiung aus seinen ihn blockierenden oder krankmachenden Strukturen als sein qualifizierter Begleiter und Therapeut wirksam unterstützen und helfen. 

Passt diese Arbeit zu mir? Das "etwas andere" an der Neuronal Balance Arbeit
 

Ausbildungsthemen – Detaillierter Überblick    T = Theorie P = Praxis   *)


T   Die wissenschaftliche Synergetik nach Hermann Haken: Selbstorganisation, Strukturbildung 
T   Entstehung und Entwicklung der Synergetik als Therapieform nach Bernd Joschko
     Der Weg von Selbsterfahrung zu Synergetik und Psychobionik
T   Gehirn und Gehirnforschung
T   Psychoneuroimmunologie PNI
T   Mechanistisches, esoterisches, synergetisches Weltbild – ein Vergleich
T   Chaosforschung – Der Flügelschlag des Schmetterlings, Fraktales, Wechselwirkungen
T   Von der Natur gelernt: Bionik, Evolutionsbionik, Psychobionik nach Bernd Joschko
T   Spiral Dynamics – Die Bewusstseinsebenen des Menschen (Don Beck, Ken Wilber) 
T   Psychotherapieforschung und Psychotherapien heute – Übersicht, Vergleich
T   Einsatzgebiete der Neuronal Balance 
T   Rechtliche Fragen zur Berufsausübung 
T   Psychoonkologie
T   Biologische Naturgesetze
TP Die menschliche Innenwelt und ihre Realitäten
TP Menschliche Wahrnehmung, Projektionen und Kontextabhängigkeiten
TP Tiefenentspannung in der Neuronal Balance: Technik, Texte, Musik
TP Der innere Raum oder Symbolraum
TP Synergetisches Vorgehen und Strategie – Basisregeln synergetischer Innenweltbegleitung
TP Erst- bzw. Probesession: Theorie und Randbedingungen
TP Wechselwirkungen und Rückkoppelungen in der Psyche, Ankerungen im Unterbewusstsein
TP Einleiten synergetischer Prozesse, durch sog. „Scheibchenziehen“ und Rückkoppelungen
TP Energetischer Einsatz von Farbe in der Innenwelt (Griscom)
TP Provokationsmethoden: Prozessmusik, Geräuschkulissen, Lösung massiver Blockaden
TP Innere Erfahrungen (nach Klaus Lange) 
TP Innere Anteile, innere Helfer, innere Instanzen, autonome Kollektivsymbole
TP Aktivierung und Optimierung der archetypischen Urbilder 
     - Inneres Kind
     - Innere Mama und Innerer Papa
     - Innere Frau (Weiblichkeit) und Innerer Mann (Männlichkeit)
TP Arbeit mit dem Familien- (Großeltern, Urgroßeltern) und dem kollektiven Energiefeld
TP Aktivierung und Optimierung der genetischen Urbilder des Human Design Systems
     - Basiswissen des Human Design Systems
     - Synergetische Trennung von Gegebenem und Konditioniertem in der Psyche
TP Persönlichkeitsanteile, Schattenanteile – Ursprünge und Veränderung 
TP Arbeit mit dem inneren Löwen (Aggression u. Selbstbehauptung)
TP Auflösen starrer sowie behindernder Bilder – Arbeit mit dem Schlagstock
TP Synergetische und Psychobionische Arbeitsweise – Unterschiede und Gemeinsames
TP Psychosomatik
TP Glaubenssätze
TP Hypnose: Gemeinsamkeiten und wesentliche Unterschiede
TP Frühere Leben und Reinkarnation 
TP Innere Einweihungen und Rituale, Trancereisen 
TP Energie- und Chakrenarbeit 
TP Elemente körperorientierter Psychotherapie
TP Gruppenarbeit: Geführte Innenweltreisen und Hilbert-Raum 
TP Schockerlebnisse, Missbrauch, Unfall Traumabearbeitung
TP Arbeit mit körperlich kranken und schwer kranken Menschen z.B. Krebs, MS, 
TP Innenwelt-Aufstellungen, Synergetisches Familienstellen
TP Timeline-Arbeit 
TP Spiegelarbeit 
TP Lebenssinn und höheres Selbst
TP Arbeit mit Krafttieren 
TP Paartherapie, Encounter (Begegnung) 
TP Mentaltraining: Informationsgewinnung, Aneignung und Steigerung von Fähigkeiten und Qualitäten
TP Das Setting (Sitzungsablauf, technische Ausstattung und Umfeld) 
TP Überblick und Vergleich klassischer, alternativer sowie spiritueller Therapiemethoden sowie Arbeit mit ausgewählten synergetisch relevanten Elementen aus diesem Bereich.

Auch wenn es auf den ersten Blick viel erscheint: 
Nach Abschluss der Ausbildung wirst Du mit allen hier aufgelisteten Themen vertraut sein und sie sicher im Sinne Deiner Klienten und immer auch für Dich selbst anwenden können.
 
*) Da sich die Ausbildungsinhalte immer an unseren neuesten Erfahrungen und Erkenntnissen ausrichten, können Zeitaufwand und Inhalte abweichen.

Anmerkungen


Wenn allen psychischen Prozessen neuronale Vorgänge zu Grunde liegen, dann liegen veränderten psychischen Prozessen veränderte neuronale Vorgänge zu Grunde. Wir können als nachgewiesen ansehen, dass psychische Prozesse durch Psychotherapie wirksam und dauerhaft verändert werden können. Daraus ergibt sich, dass Psychotherapie dauerhaft neuronale Prozesse und Strukturen verändern kann. Psychotherapie wirkt, wenn sie wirkt, darüber, dass sie das Gehirn verändert. Wenn sie das Gehirn nicht verändert, ist sie auch nicht wirksam.

Klaus Grawe – Psychotherapieforscher


Wir können ebenfalls als nachgewiesen ansehen, dass Psyche und Körper eine Einheit bilden. Somit bringen neuronale Veränderungen immer auch Veränderungen auf der Körperebene. Herkömmliche Psychotherapien beschäftigen sich nicht mit der ursächlichen Entstehung und auch nicht mit dem Verändern neuronaler Strukturen, sondern mit Bewusstwerdung, Verhaltensänderungen oder Suggestionen. Sie verändern damit nicht die einer psychischen oder körperlichen Problematik zugrunde liegenden neuronalen Strukturen. 
Bislang bewirkt einzig die Synergetische Herangehensweise nachhaltige Strukturveränderungen auf der neuronalen Informationsebene.

Peter und Ingrid Scharf – Synergetik Therapeuten und Psychobioniker


Seit dem 26. August 2010 ist die Synergetik Methode als heilkundliche Psychotherapie anerkannt 
und stellt eine Alternative zur Schulmedizin dar. 
(BVerwG 3 C 28.09)